
Der historische Kern des Hauses besteht aus einem um 1900 erbauten Rebbauernhaus. Vor 60 Jahren erweiterte der damalige Besitzer das ursprüngliche “Tessinerhaus” um eine doppelstöckige Loggia. Im Auftrag der gegenwärtigen Eigentümer unterzog ein bekannter Tessiner Architekt das Haus 2017/18 einer Totalsanierung und gestaltete es zu einer stilvollen Designer-Villetta aus.
Das Haus verfügt über einen 460 m2 grossen Garten auf einer einstigen Rebterrasse mit Ausblick über das Tresatal.
Das Haus liegt in Tiradelza di Monteggio, ist ca. 15 Km. von Lugano entfernt und verfügt über 2 Parkplätze.
Es ist in neuwertigem Zustand und kurzfristig bezugsbereit.

WAS DAS HAUS BESONDERS MACHT:
DIE ARCHITEKTUR
Der historische Kern des Bauwerks, entstanden um 1900, ist ein traditionelles “Tessinerhaus”, einst Wohnhaus von Rebbauern. Dieser für das Südtessin typische Bautypus unterscheidet sich vom Rustico als Wirtschaftsgebäude: Das Tessinerhaus ist ein Wohnhaus mit flachem Walmdach, massiver Steinbauweise aus Gneis oder Granit, kompaktem, oblongen Baukörper und mehrgeschossiger Struktur. Der ursprüngliche Baukörper ist bis heute klar zu erkennen.
Das Tessinerhaus entstammt einer langen lokalen Bautradition. Es wurde nicht von akademischen Architekten, sondern von Baumeistern und Handwerkern errichtet – mit Naturstein, Kalkmörtel, Holz aus den umliegenden Wäldern und handgefertigten Dachplatten oder Ziegeln. Die Bauweise war robust, langsam und vollständig handwerklich; es wurden keine industriellen Produkte verwendet.
Solche in handwerklicher Bauweise entstandenen Häuser gehören zur „anonymen Architektur“; sie sind funktionale Wohnbauten ohne gestalterischen Anspruch. Diese Gebäude entwickeln jedoch über die Jahrzehnte oder Jahrhunderte hinweg eine eigene Individualität, weil An- und Umbauten sowie Nutzungsänderungen Spuren hinterlassen. So entsteht ein Baugefüge, das wie eine Biografie lesbar ist und dem Haus seine unverwechselbare Identität verleiht. Die Einzigartigkeit solcher Bauten beruht daher vor allem auf ihrer Geschichte – zu der in jüngster Zeit auch ein Architekt einen wichtigen Beitrag geleistet hat.
Das Haus blickt auf eine 125‑jährige, wechselhafte Geschichte zurück. Über die Zeit vor 1945 ist wenig bekannt. Als wir das Haus 2016 kauften, hatte es zwei Hauseingänge. Das lässt vermuten, dass das ursprüngliche Tessinerhaus zeitweise zweigeteilt war.
Nach dem Zweiten Weltkrieg begann eine neue bauhistorische Phase. Das zweigeteilte Haus wurde an den Inhaber eines Baugeschäfts verkauft, der es zu seinem Wohnhaus machen wollte.Um es seinen Bedürfnissen anzupassen, ergänzte er es auf der Talseite durch eine doppelstöckige Loggia und einen Keller. Damit wandelte sich der Bautypus grundlegend: Aus dem traditionellen «Tessinerhaus» wurde eine «Villetta» – ein in der Nachkriegszeit im Südtessin aufkommender Einfamilienhaustyp an Hanglage mit Aussichtsfokus.
Während die modernen «Villette» Balkone oder Terrassen statt Loggien besitzen und an zeitgenössishe Architektur anknüpfen, orientierte sich unser Baumeister an Vorbildern der Vergangenheit. Doppelstöckige Loggien waren in der traditionellen Tessiner Architektur nur an Häusern und Palazzi des gehobenen Bürgertums zu finden. Das Tessinerhaus erfuhr also durch den Anbau einer doppelten Loggia eine Art symbolische Nobilitierung. Gleichzeitig modernisierte der neue Besitzer aber die Form der Loggien, indem er auf die traditionellen Rundbögen verzichtete. Damit öffnete er die Loggien für Sonne und Licht und passte sie bis zu einem gewissen Grad der neuen Nutzung als bürgerliches Wohnhaus an..
Der Baukörper wurde durch den Vorbau der Loggien deutlich verändert, jedoch so, dass der Neubau dank der Verlängerung des Walmdachs im gleichen Neigungswinkel als Teil des alten Hauses erschien. So entstand eine modern anmutende Gesamtstruktur, die zwei traditionelle Bautypen, nämlich Tessinerhaus und Palazzo kombinierte.
Die kleinen und unregelmässigen verteilten Fensteröffnungen des Tessinerhauses blieben erhalten. Innen wurde das alte Haus jedoch vollständig ausgeräumt und mittels dünner Einbauwände zu einem engen 6‑Zimmer‑Haus umgestaltet. Ein offenes Cheminée im Tessiner Heimatstil machte zudem den Anbau eines Außenkamins an der Nordfassade erforderlich (s. Abbildung).
In diesem Zustand übernahmen wir das Haus 2016 – und damit begann seine jüngste Entwicklungsetappe.
Nachdem wir das Haus im Jahr 2016 durch einen Glücksfall erwerben konnten, wurde es 2017/18 in unserem Auftrag von dem bekannten Tessiner Architekten Guy Muntwyler, Mendrisio, vollständig saniert, restauriert und neu gestaltet. Erneuert wurden sämtliche technischen AnlagenVöllig erneuert wurden die elektrische Anlage, die Wasser – und Abwasserleitungen und die Heizung. Im ganzen Haus wurde eine neue Zentralheizungsanlage eingebaut, die von einer Luft/Wasser-Wärmepumpe beheizt wird.
Der Architekt liess den Baukörper und das Dach unverändert, nahm aber an der Fassage entscheidende Veränderungen vor, die sich aus der neuen Nutzung als Villetta ergaben. Die wichtigste dieser Massnahmen war die Öffnung der Fassaden durch bodentiefe neue Fenstertüren mit Holzrahmen und doppeltem Isolierglas. Dadurch wurde das Innere hell und die Aussicht wurde auch aus dem Innern des Hauses sichtbar.
Mit der Erneuerung der technischen Anlagen ging eine umfassende Sanierung und Umgestaltung des Bauwerks einher. Damit wurde aus dem einst zur «anonymen Architektur» gehörigen Tessinerhaus ein sogenanntes Architektenhaus. Der Begriff meint keinen Haustyp, sondern eine Art des Planens und Bauens. Es ist ein Wohnhaus, das individuell von einem Architekten entworfen, geplant und unter seiner Bauaufsicht realisiert wird. Entscheidend ist also die massgeschneiderte Planung und nicht ein Stil. Um ein solches «Architektenhaus» handelt es heute bei unserer heutigen «Villetta». Sie ist in ihrer heutigen Form ein individuell durchgeplantes Haus. Das Innere, die Fassade, Materialien und Raumkonzept wurden speziell für die Bedürfnisse des Bauherrn entwickelt. Es entstand ein ganzjährig bewohnbares Haus, das sich hervorragend als Ferienhaus eignet. Muntwyler hat die vom Baumeister begonnene Verwandlung des Tessinerhauses in eine Villetta meisterhaft zum Abschluss gebracht. Aus der Baumeister-Villetta ist mit durch ihn ein «Architektenhaus» geworden; das zur Villetta umgebaute Tessinerhaus» ist zu einem Designerhaus mit historischem Charme geworden.
Der Architekt hat den vom früheren Hausbesitzer begonnenen Umbau des Tessinerhauses konsequent zu Ende geführt. Die Villetta ist heute ein durchdesigntes neues Haus in einem alten. Seine Intervention beschränkte sich im wesentlichen auf das «Tessinerhaus». Die Loggien blieben in der Form, die ihnen der Vorbesitzer verliehen hatte bestehen.
DAS RAUMANGEBOT
In den beiden oberen Stockwerken befindet sich eine geräumige und komfortable 4-Zimmer Wohnung mit einer Wohnfläche von 113qm. Die Wohnung verfügt über zwei Badezimmer und ein Gäste-WC. Hinzukommen eine doppelstöckige Loggia mit zwei gedeckten Balkonen von ja 19.5 qm, ein Estrich (45qm), eine Cantina (19qm) und ein Keller von 19.5qm.
Im EG befinden sich die Haustür und ein Entree mit Garderobe und Gäste-WC, das durch eine Schiebetür von der Wohnküche abtrennbar ist. In den 2.80 m hohen mit seinen handbehauenen Kastanienbalken hat der Architekt die neue Küche wie einen Kiosk hineingestellt. Er bildet auf seiner Vorderseite zusammen mit dem Essraum eine offene Wohnküche.
Auf seiner Rückseite befindet sich der Living Room mit dem neuen Design-Cheminée und eingebauten, schwenkbarem TV-Apparat.Drei bodentiefe, neue Isolierglas-Doppeltüren führen auf die untere Loggia hinaus und öffnen den Blick auf die Aussicht.
Die grosszügige Raumaufteilung wurde auch im OG beibehalten. Dort befinden sich zwei Schlafzimmer, beide mit eigenem Badezimmer und neuen Isolierglas-Doppeltüren auf die obere Loggia. Im Gang befinden sich der Aufgang zum Estrich und ein Doppelschrank. Einer davon enthält einen neuen, kaum gebrauchten Waschturm, der andere ist für Stabsauger und Putzzeug vorgesehen.
Das Vierzimmer-Haus gewinnt im Sommerhalbjahr eine Grosszügigkeit, die weit über seine Winter-Wohnfläche hinausreicht. Die beiden Loggien verwandeln sich dann in zwei zusätzliche Freiluft-Wohnräume, die den Innenraum nach draussen verlängern. Dadurch erhöht sich die Wohnfläche während rund der Hälfte des Jahres von 113qm auf 153 qm.
Die Loggien sind keine blossen Balkone, sondern vollwertige, von einem Dach geschützte Aufenthaltsräume im Freien, welche Licht, Luft und Atmosphäre des Tages unmittelbar spürbar machen und den uneingeschränkten Blick auf die Aussicht freigeben.
Dies ist in zwei Ausbauschritten möglich. Der erste bestünde darin, die die untere Loggia in einen heizbaren Wintergarten mit Glasschiebetüren zu verwandeln. Der zweite Schritt wäre der Ausbau der Cantina zu einem Gastzimmer mit gläserner Doppeltür auf den Garten hinaus. Der Ausbau wäre in beiden Fällen mit relativ bescheidenen Mitteln möglich. Die Nutzfläche würde sich dadurch von 122.5qm auf 84qm reduzieren. Estrich und Keller wären noch immer vorhanden. 132.5qm bzw 152.5qm (neue Wohnfläche)
Die Villetta kann mit geringem Aufwand in ein 6-Zimmerhaus mit einer Wohnfläche von 152 qm ausgebaut werden. Die untere Loggia ist so angelegt, dass sie problemlos in einen Wintergarten mit Glasschiebetüren von 19.5 qm umgewandelt werden kann. Die Cantina (19qm) könnte zu einem Gastzimmer oder Büro mit Sicht auf den Garten ausgebaut werden.
DER WOHNKOMFORT
Das Haus verfügt über eine voll ausgestattete Wohnküche mit Glaskeramik Herd, Backofen, Kühlschrank, Geschirrspühler und einer eingebauten Schrankwand mit viel Stauraum. eingebauter, schwenkbarer Fernseher.IM OG befinden sich ein Vorraum mit neuem Waschturm und Zugang zum Estrich. Die beiden hellen Schlafzimmer verfügen über eigene, en suite zugängliche Badezimmer mit Fenstertüren zur oberen Loggia.Der neue Wohnraum wurde mit einem Design-Cheminée asugestattet. Das Haus ist innen und aussen mit demselben luxriösen mehrsachichtigen und natürlichen Kalkputz verputzt. TV- Telefon und Internetanschlüsse sind auf beiden Stockwerken vorhanden.
Das Haus ist im Sommer kühl und angenehm und im Winter warm und gemütlich. Dies ist in erster Linie der Bauweise zu verdanken. Das Walmdach mit seinem Estrich isoliert wirkungsvoll gegen die Sonneneinstrahlung. Dies tun auch die Loggien, welche das Innere des Hauses vor direkter Besonnung schützen, ohne es dunkelerscheinen zu lassen.Einen positiven Beitrag zum Raumklima leisten sowohl im Sommer als auch im Winter die dicken Steinmauern und die grossen Fenstertüren mit Isolierglas.
Bei der Totalsanierung wurde im ganzen Haus eine neue, moderne Zentralheizung eingebaut. Sie sorgt dafür, dass es im Haus auch an den kältesten Wintertagen warum und gemütlich bleibt.
DIE MIKROLAGE
Es liegt auf einer ehemaligen Rebterasse hoch oben auf der schweizerischen Seite des Tresatals und hat freien Panoramablick auf die riesigen Wälder auf der italienischen Talseite. In der Ferne sieht man den Mittelteil des Lago Maggiore und dahinter bei schönem Wetter die schneebedeckten Gipfel der Walliser Alpen (MonteRosa-Massiv).
Das Haus befindet sich auf der Sonnenseite des Tresatals und ist ganzjährig besonnt. In der Wintersaison (November – April) liegt das Haus meist über der Nebelgrenze in der Sonne und hat dann einen oft einzigartigen Blick auf ein riesiges Nebelmeer über dem Tresatal und dem Lago Maggiore.
Postauto-Haltestelle und Abfall-Container der Gemeinde sind keine drei Gehminuten entfernt. Bis zum Parkplatz sind es dreissig Meter. Alle Stunden fährt ein Postauto ins nahe Ponte Tresa. Von dort fährt ein Bähnchen alle 15 Minuten zum SBB-Bahnhof Lugano. In 7 Minuten Autofahrt erreicht man eine Migrolino-Tankstelle.
Grosse Supermärkte befinden sich auf der italienischen Seite in Ponte Tresa Italia und in Luino; beide in 20 Autominuten erreichbar. Auf der schweizerischen Seite ist es nicht viel weiter zu COOP und Migros-Supermärkten in Caslano oder Magliaso. In der näheren Umgebung befinden sich mehrere Restaurants und Grotti sowie der idyllische kleine Badesee Laghetto d’Astano. Beim Baden kann man zwischen Lago Maggiore und Lago di Lugano wählen, beide Seen sind in 20 Autominuten erreichbar. In fünf Gehminuten ist man am Rand des Wanderparadieses Malcantone. Reizvolle Wandermöglichkeiten bietet auch die italienische Seite des Tresatals mit ihren riesigen Waldgebieten.
Das Haus steht am Rand des alten Weilers Tiradelza di Monteggio, der nur ganz wenige Häuser zählt. Der Ort wird nur von wenigen Personen bewohnt , die kaum Lärm verursachen. Es ist Teil des stillen, aber bewohnten historischen Weilers Tiradelza di Monteggio, der nur wenige Häuser und Einwohner zählt. Tiradelza ist eine Oase der Ruhe.
In der Nahumgebung befinden sich mehrere charmante Restaurants sowie der idyllische Badesee Laghetto d’Astano. In fünf Fussminuten ist man in den zauberhaften Wäldern des Wanderparadieses Malcantone. Reizvolle Spaziergänge und Wandermöglichkeiten bietet auch die italienische Talseite mit ihren riesigen Wäldern.
DIE MAKROLAGE
Es liegt nicht nur in der Mitte zwischen den beiden grossen Tessiner Seen, sondern auch in der Nähe von Lugano und weiteren attraktiven Städten in der Schweiz und Italien. Nach Caslano am Lago di Lugano sind es ca. 20 Autominuten; nach Luino am Lago Maggiore benötigt man ca. 15 Autominuten. Zwei höchst attraktive italienische Seen (Lago di Como und Lago die Garda) befinden sich in Tagesausflug-Distanz.
Dasselbe gilt für Milano. Die lombardische Wirtschafts-und Kujlturmetropole liegt rund 50Km. entfernt und kann auch mit ÖV in gut 2 Stunden erreicht werden. In drei Autostunden ist man in Turin.
Weitere attraktive Städte befinden sich in Nahdistanz; es sind dies Lugano, Locarno, Ascona, Como, Bellinzona, und Varese.
WEITERE VORZÜGE
In Monteggio di Tresa, das heute zur Gemeinde Tresa gehört, dürfen seit dem 1. Januar 2016 keine neuen Zweitwohnungen gebaut werden. Dies ist eine direkte Folge der nationalen Zweitwohnungs-Initiative. Das Bundesamt für Raumentwicklung regelt im Zweitwohnungsgesetz (ZWG), dass in Gemeinden, in denen der Anteil der Zweitwohnungen bereits über 20% liegt, keine weiteren Feriendomizile mehr bewilligt werden. In der beliebten Feriengegend Monteggio ist dikes der Fall.
Im Verkaufspreis enthalten sind 2 private Parkplätze direkt beim Haus und ein Anteil am nahegelegenen Gemeinschaftsparkplatz mit Carport und privater Zufahrtsstrasse.
Aufgrund des relativ flachen Daches und der sonnigen Lage eignet es sich ideal für die Installation von Solarmodulen auf dem Dach.
Seine Alleinstellungsmerkmale und seine übrigen Vorzüge machen das Haus zu einer Rarität. Es gibt ein solches Haus kein zweites Mal und vergleichbare Objekte sind in dieser Preislage selten und gelangen meist gar nicht auf den Liegenschaftenmarkt.
Das Haus wurde seit seiner Totalsanierung und Neugestaltung von uns insgesamt nur wenige Monate bewohnt. Vermietet wurde es nie.
Da sich das Haus in tadellosem, neuwertigen Zustand befindet, kann es relativ kurzfristig bezogen werden. Wir benötigen lediglich einige Wochen, um den Umzug vorzubereiten. Reparaturen oder Renovationsarbeiten sind nicht erforderlich.




